1) intrinsische Krümmung, die Krümmung r
eines linearen Zusammenhangs (Konnexion) auf einer n-dimensionalen
Mannigfaltigkeit X, die je zwei Vektorfeldern u,v auf X
den Operator
zuordnet.
Das ist ein Differentialoperator 2.Ordnung für Tensorfelder auf X. r wird meist als Tensorfeld dargestellt
(Krümmungstensor). Besonders wichtig ist die Riemannsche Krümmung eines
pseudo-Riemannschen Raumes mit Metrik g. Hier ist
der zu g gehörende
Riemannsche Zusammenhang. (X,g)
ist genau dann lokal flach, wenn die Riemannsche Krümmung verschwindet. Die Krümmung
ist von grosser Bedeutung in der Allgemeinen Relativitätstheorie. 2)
extrinsische Krümmung einer (n -
1)-dimensionalen Untermannigfaltigkeit S in einer n-dimensionalen Mannigfaltigkeit X,
wobei auf X eine Metrik g
und ein g-metrischer Zusammenhang
gegeben sind: Der Pullback von g auf S ist wieder eine
Metrik
auf S,
vorausgesetzt, S ist im pseudo-Riemannschen Fall
nirgends tangential zum Lichtkegel. Bilden die 1-Formen (Differentialformen)
ein lokales orthonormales n-Bein für
auf S und
ein solches für g
auf X, so kann man relativ zu den
,
, den
Zusammenhang
lokal durch 1-Formen
darstellen. Die extrinsische Krümmung von S ist gegeben durch n
1-Formen
,
auf S. Diese sind
die Pullbacks der 1-Formen
auf S. Meist
versteht man unter der extrinsischen Krümmung das Tensorfeld
auf S. Ist
der Riemannsche Zusammenhang von g, so ist K symmetrisch, d.h.
. Die
extrinsische Krümmung ist wichtig für die Hamiltonsche Formulierung der
Allgemeinen Relativitätstheorie und ihre kanonische Quantisierung.
(Quantengravitation)
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