Laboratoriumsmethoden
und -geräte, im Bereich der kermagnetischen Resonanz ein vom
quantenmechanischen Dichteoperator s(t) und der
Liouville-von-Neumann-Gleichung ausgehender Formalismus zur Analyse der
zeitlichen Entwicklung von Spin-Systemen (H(t) ist der
Hamilton-Operator des Spinsystems). Der Dichteoperator-Formalismus arbeitet im
Gegensatz zu klassischen und semiklassischen Modellen (wie z.B. den bekannten
Bloch-Gleichungen) nicht direkt mit Observablen, sondern mit der zeitlichen
Entwicklung der jeweiligen Eigenzustände des Systems. Observablen (wie z.B. die
Magnetisierung) können aus diesen Eigenzuständen berechnet werden. In der
Praxis werden Dichteoperator-Rechnungen meist mit Hilfe des sogenannten Produktoperator-Formalismus
durchgeführt. Besonders wichtig ist im Bezug auf die Entwicklung der
Eigenzustände des Spinsystems der Begriff der Kohärenz. Von einer Kohärenz
zwischen den Eigenzuständen j und k spricht man dann, wenn das
zugehörige Element sjk der Dichtematrix von null verschiedenen ist.
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