TeilchenphysikThermodynamik und statistische Physik,
1) Bjørken-Scaling.
2) Scaling, Eigenschaft eines thermodynamischen bzw.
statistischen Systems in unmittelbarer Nähe eines kritischen Punktes,
charakterisiert durch das Fehlen einer charakteristischen Skala.
Thermodynamische Potentiale, wie beispielsweise die freie Energie, verändern
unter einer Skalierung z.B. der reduzierten Temperatur, T
-
Tc, des reduzierten Drucks, p - pc,
des inversen Volumens (in diesem Fall spricht man auch von Finite-size-scaling)
usw. lediglich ihre Skala, d.h. sie bilden verallgemeinerte homogene
Funktionen. Eine Funktion mit n Argumenten heisst
verallgemeinerte homogene Funktion, wenn es Exponenten gibt, so dass
. Aus
Skalenannahmen für thermodynamische Potentiale lassen sich Skalengesetze für
die kritischen Exponenten (Phasenübergänge und kritische Phänomene) herleiten.
Bekannte Ansätze für das Skalenverhalten kritischer Systeme sind das
Widom-Scaling und das Kadanoff-Scaling. Eine tiefere Begründung findet das
Skalenverhalten kritischer Systeme im Rahmen der Renormierungsgruppentheorie.
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