Sätze von Quantenzahlen, die den elektronischen Zustand von Atomen oder Ionen
(Atomhülle) durch Angabe der gesamten Spinquantenzahl S,
der Bahndrehimpulsquantenzahl L und der gesamten
Drehimpulsquantenzahl J mit der Notation beschreiben. Die sogenannte
Multiplizität (2S + 1) ist die Zahl der möglichen
Spineinstellungen. Üblicherweise werden die Zustände statt mit den
Quantenzahlen L = 0, 1, 2, 3, ... mit den Buchstaben S, P,
D, F, ... bezeichnet. Manchmal wird dem Elektronenterm auch die
Hauptquantenzahl n der äussersten Schale
vorangestellt. Unter Berücksichtigung der möglichen, gegenseitigen
Einstellungen der Vektoren L und S gilt für die gesamte Drehimpulsquantenzahl die
Bedingung |L - S| £ J £ |L + S|. Im
energetisch niedrigsten Zustand ergibt sich die Elektronenkonfiguration und
somit der Elektronenterm aus den Hundschen Regeln. Im Termschema sind neben dem
Grundzustand auch die angeregten Zustände einer Substanz mit den zugehörigen
Energien zusammengefasst.
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