Elektroden, die im kalten Zustand durch eine angelegte Spannung Elektronen in die Entladung liefern. Die K. werden vor allem bei Glimmlampen und Hochspannungsleuchtröhren eingesetzt. Die Elektronen werden durch ein starkes elektrisches Feld aus der Elektrode ausgelöst. Trägermaterial ist ein kohlenstoffarmer Stahl, der zur Verringerung der Austrittsarbeit mit Barium, Kalium oder Natrium beschichtet ist. Neuerdings verwendet man als Elektrodenmaterial gesinterte Metalle. Bei Leuchtröhren ist die K. oft zylinderförmig (Hohlkatoden) ausgebildet, um die Zerstäubung des Elektrodenmaterials zu verringern. Die Elektrodenverluste sind bei den K.-Lampen höher als bei Lampen mit erhitzten Elektroden, haben jedoch eine größere Lebensdauer.
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