bei achsensymmetrischen optischen Systemen die scharfe Abbildung paraxialer Objektpunkte durch ein Strahlenbündel ohne Koma und ohne Öffnungsfehler, jedoch mit Verzeichnung. Bei der aplanatischen Abbildung ist das Verhältnis zwischen objektseitiger und bildseitiger numerischer Apertur konstant und gleich dem Abbildungsmassstab b, d.h. n × sins/(n1 × sins1 = b) (Sinusbedingung), wobei n, n1 die Brechzahlen und s, s1 die Öffnungswinkel im Objekt- und Bildraum sind. Die Bilder zeichnen sich durch eine hohe Brillanz aus, weswegen aplanatische Systeme ihren Einsatz vor allem bei Mikroskopobjektiven mit hoher Apertur finden.
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