Thermodynamik und statistische Physik, Rechengrössen zur Beschreibung der thermodynamischen Eigenschaften realer Mischungen. Sie sind für jede Komponente i definiert als partielle Ableitung der entsprechenden extensiven Zustandsgrösse A nach der Molzahl n:
Die partiellen molaren Grössen sind intensive Grössen und vom
Verhältnis aller Molzahlen der Komponenten der Mischung abhängig. Für die
entsprechende extensive Eigenschaft gilt . Mit Hilfe der partiellen molaren Grössen lassen
sich die Mischungseffekte beim Herstellen einer Mischung beschreiben. Beispiele
für partielle molare Grössen sind das partielle Molvolumen und die partielle
molare Enthalpie. Die Gibbs-Duhem-Gleichung verknüpft die einander
entsprechenden partiellen molaren Grössen einer Mischung.
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