Akustik, Veränderungen eines Signals bei analoger Übertragung, wenn der Zusammenhang zwischen Ein- und Ausgangssignal nicht durch eine lineare Gleichung dargestellt werden kann. Dabei entstehen im Zeitbereich typische Veränderungen der Kurvenform, z.B. durch Begrenzung, und im Spektrum erscheinen neue Signalanteile, sog. Verzerrungsprodukte, die im Eingangssignal nicht enthalten sind. Die bekannteste Messgrösse für nichtlineare Verzerrungen ist der Klirrfaktor k. Zu seiner Messung wird ein Sinussignal übertragen und der Wert k nach folgender Formel berechnet:
In der Elektroakustik bedeuten nichtlineare Verzerrungen dann eine Verminderung der Übertragungsqualität, wenn die Verzerrungsprodukte wahrgenommen werden, d.h. wenn ihr Lautstärkepegel höher ist als die Hörschwelle und keine Verdeckung durch das Nutzsignal eintritt.
nichtlineare Verzerrungen: Beispiel (E: Eingangssignal, A: Ausgangssignal).
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