Beschleuniger für negativ oder positiv geladene Ionen. Der Gewinn an kinetischer Energie E ergibt sich mit der Ionenladung qe aus der durchfallenen Spannung zu E = qeU, die in Potentialbeschleunigern statisch über eine Beschleunigungskaskade angelegt ist. In Hochfrequenzbeschleunigern wird dies durch ein elektrisches Wechselfeld erzielt, dem die Ionen zeitlich kokärent mit ihrer Flugzeit an aufeinanderfolgenden Beschleunigungsspalten ausgesetzt werden. Es entsteht ein gepulster und phasenfokussierter Strahl selektierter Ionen mit gleichem q / A (A: Nukleonenzahl der Atomkerne).
Moderne Ionenbeschleuniger sind für alle Ionensorten bis hin zu Uranionen und für Energien an oder auch weit unterhalb der Coulomb-Barriere bis zu relativistischen Energien von einigen 100 GeV, auslegbar.
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